Kongregation der Kanoniker des Heiligen Augustinus - CCSA

+ S T E M U S + I U X T A + C R U C E M +

G L A U B E N   U N D   L E B E N

Es kündet Weisheit des Gerechten Mund, und seine Zunge spricht nur Gutes.

Glaube will täglich gelebt sein. Im alltäglichen "Kleinkrieg" wie auch in der Gemeinschaft der CCSA und natürlich im Leben der jeweiligen Kirchgemeinde vor Ort.

Nicht nur an unseren Worten sondern auch an unseren Taten sollen wir uns messen lassen.

Dabei ist es für uns nicht die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er seinen Glauben ganz für sich im alltäglichen Leben leben will oder gemeinsam mit Anderen. Der Herr Jesus Christus hat seine Gemeinde aneinander gewiesen. So ist im Grunde klar, dass nur im Miteinander christlicher Glaube gelebt werden kann.

Wir, als Kongregation, finden Halt und geistliche Unterstützung für die Bewältigung der alltäglichen Aufgaben im lebendigen Miteinander unserer Gemeinschaft.

Immer dann, wenn wir:
- miteinander die Sakramente der Kirche feiern
- miteinander die Stundengebete beten
- miteinander Zeit verbringen und am Leben der Mitbrüder teilhaben
- miteinander der geistlichen Not in unserem Land begegnen. 

In unserer Gemeinschaft ist es uns wichtig, dass der Einzelne sich ganz mit dem Glauben der einen Heiligen Kirche identifizieren kann. Darin liegt unsere Stärke.

"Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten. Aufgrund des Glaubens erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort erschaffen wurde und dass so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist."       ( Hebr. 12,1.)


So verpflichtet sich jeder unserer Mitglieder darauf, mindestens einmal am Tag eines der Stundengebete zu feiern.

In der Gemeinschaft der Konvente tun wir dies mehrmals am Tag:


Laudes um 07.30 Uhr
Angelus um 12.00 Uhr
Vesper um 17.30 Uhr
Komplet um 20.30 Uhr

Dazwischen liegen die Feier der Hl. Eucharistie, 

  • als feste Anbindung an den auferstandenen und in Brot und Wein gegenwärtigen Herren, 
  • Stunden der biblischen und theologischen Besinnung, 
  • des gemeinsamen Erlernens und Singens der zum Teil Jahrhunderte alten Melodien, 
  • wie aber auch der Ruhe und Entspannung.


G E I S T L I C H E   I M P U L S E


P R E D I G T E N


Gedanken zum Gründonnerſtag

Gedanken zum Karfreitag

Gedanken zum Karsamstag

Gedanken zum Osterfest


 Gedanken zum Sonntag nach Ostern

Gedanken zum 2 Sonntag nach Ostern

Gedanken zum 3 Sonntag nach Ostern

Gedanken zum 4 Sonntag nach Ostern

Gedanken zum 5 Sonntag nach Ostern










G E B E T E

Angelusgebet


Die kleine Vesper





G E D A N K E N
Z U
M A R I A

Maria, Hilfe der Christen

Maria, leibhaftiges Erbamren Gottes

Maria, die Mutter Gottes



U N S E R E   Ö K U M E N E

Um unsere Ökumenische Grundeinstellung zu verstehen, ist es wichtig die Merkmale der Kirche zu verstehen:

Die Kirche war und bleibt sowohl irdisch als auch himmlisch. In ihrer irdischen Existenz war und bleibt sie von menschlichen Schwächen gezeichnet.

So werden, obwohl Christus Selbst ihr Haupt ist, hin und wieder unwürdige Menschen innerhalb der Kirche in Führungspositionen erwählt. Als eine himmlische Ver-sammlung jedoch gründet sie auf der Verheißung des Herrn Selbst, daß „die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden“ (Mt 16,18); das heißt, daß die Gnade und das Heil, welches Gott durch sie Seinem Volk gewähren will, niemals durch unwürdige Einzelpersonen außer Kraft gesetzt werden können.

Diese Kirche, welche der Herr gründete, verfügte über besondere Merkmale, die heute ebenso gelten, wie zu jener Zeit, als die Apostel noch auf Erden wandelten.

Aus diesem, Grunde gelten diese Merkmale auch für unsere Gemeinschaft.

Die Kirche Jesu Christi ist EINE.

Obgleich zusammengesetzt aus lokalen Gemeinden, war sie ein Leib, sichtbar denselben Glauben und dieselbe Gnade” teilend. Sie war nicht eine Ansammlung verschiedener Bekenntnisse, welche den gemeinsamen Anspruch erhoben, Iesus zu fol-gen oder durch Ihn begründet zu sein, und daß sie allein durch diesen Anspruch auf irgendeine unsichtbare Weise geeint wären. Das „hohepriesterliche“ Gebet Christi, welches Er in der Nacht vor Seinem Kreuzestod sprach (Ich 17,11; 21-23), ging dahin, daß Seine Kirche eins sein sollte, so wie Er und der Vater eins sind. Das nahtlose Gewand Christi, dem im Johannesevangelium ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, stellt die Einheit der Kirche Christi dar.

Die Kirche Jesu Christi ist HEILIG.

Die Kirche ist heilig, weil ihr Haupt, der Herr] Jesus Christus, heilig ist (Eph 1,22-23; Eph 2,19-22). Sie zählte Einzelne, die Sünder waren, zu ihren Mitgliedern, doch es war ein Mittel, welches Gott wählte, um diesen Sündern Vergebung (Mt 16,19), Gnade und Heil angedeihen zu lassen. Ihre Lehren waren der einzige Pfad zur Heiligkeit, und sind es heute noch. „Heilig“ bedeutete ursprünglich „abgesondert“, und die Kirche war heilig, weil sie nicht den Weg der Welt ging, sondern den Pfaden folgte, die dem Willen unseres Herrn Iesus Christus entsprachen.

Die Kirche Jesu Christi ist KATHOLISCH.

Katholisch” kommt von zwei griechischen Wörtern, kath' holon, was „gemäß dem Ganzen“ bedeutet. Die Kirche wurde also der Gesamtheit der Menschheit geschenkt.

Sie war für alle Stämme, Sprachen und Völker da, und nicht nur für das hebräische Volk. Sie nahm alle Lehren in sich auf, welche die Apostel den Völkern der Welt verkündeten. Nichts von alledem, was der Herr wünschte, daß wir es wissen, ging verloren, weil die Kirche es von Jahrhundert zu Jahrhundert bewahrte.

Die Kirche Jesu Christi ist APOSTOLISCH.

Denn sie wurde von den Zwölfen errichtet und blieb ihren Lehren treu, und zwar nicht nur jenem Teil der Lehren, der in den Schriften enthalten war, sondern allen“. Die Kirche war auch apostolisch, was ihre Verwaltung betraf und so wurde sie wurde immer von Nachfolgern der Apostel regiert.

Diese Nachfolger werden „Bischöfe“ genannt und sind sichtbar vereint in einem einzigen Leib, gebildet aus Lokalkirchen, die denselben Glauben teilen und gemeinsam an der Kommunion teilnehmen.

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U N S E R E   W E R T E

Wir sind als Gemeinschaft der festen Überzeugung, daß der katholische Glaube sowohl das individuelle Leben als auch die Gesellschaft verändert. daß der Glaube Ordnung, Gerechtigkeit und Frieden fördert. 

Trotz des weitverbreiteten Unglaubens, der heute auf der ganzen Welt verbreitet ist, entfaltet und verbreitet die Gemeinschaft durch das Priestertum und die Bindung an die Regel weiterhin die Schätze der katholischen Tradition.

 Dieses mutige Geschenk des Selbst zur Ehre Gottes und zum Wohl der Seelen bildet den Kernwert und die Motivation unserer Gemeinschaft.

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U N S E R E   M I S S I O N

Unser Hauptziel ist es, den katholischen Glauben in seiner großen Fülle aber auch in seiner Reinheit zu bewahren, seine Wahrheiten zu lehren, insbesondere durch das apostolische Priestertum. 

Das spirituelle Leben, die Sakramente und die Liturgie sind die Hauptmittel, um dieses Leben der Gnade den Seelen der Menschen näher zu bringen.

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U N S E R E   V I S I O N

Der Geist der Gemeinschaft ist missionarisch; Er strebt danach, durch seine Priester und eine wachsende Anzahl von jungen Menschen und all seinen Gläubigen eine wahre und dauerhafte Hingabe an den von den Aposteln überlieferten Glauben zu etablieren und aufrechtzuerhalten.

Die Gemeinschaft betet und setzt sich damit für das Heil aller ein und vertraut darauf, daß dies mit Gottes Hilfe möglich ist. Darum sind alle unsere Geistlichen in vollständiger und gültiger apostolischer Nachfolge ordiniert.

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